aber erstmal muss gesagt werden, dass christoph de babalon schweinegeil war und jede/r, die/der ihn verpasst hat, sollte sich selber in den arsch dafuer beißen
es war auf jeden fall schoen zu sehen bzw. zu hoeren, dass es noch kuenstler gibt, die in ihrer ewntwicklung noch einen schritt nach vorn wagen und nicht nur irgendwelche totgespielten trends noch 1000 mal aufwaermen muessen.
aber fangen wir besser mal am anfang an...
diesmal ging es recht frueh, naemlich schon 18 uhr, von halle aus los in richtung berlin (an dieser stelle nochmal vielen dank an 5x3.141592653589793238462643383279502884... und seine frau, dass sie mich mitgenommen haben) und dementsprechend frueh sind wir auch angekommen. aber die normalerweise unertraegliche wartezeit ging durch die netten und aufschlussreichen gespraeche eigentlich wie im flug rum.
den anfang machte aehm aeh, keine ahnung wie der hieß, ist auch nicht weiter von interesse, da ich seine musik bestenfalls mit den worten langweilig und oede umschreiben wuerde. das klang irgendwie so, als ob er sein ganzes dj set durch nur eine platte spielen wuerde und genauso zog sich das auch durch seinen live act, wie eine einzige platte
istari danach wurde zwar vom sound her schon um einiges abwechslungsreicher, aber nicht unbedingt besser^^
zwar waren hier und da einige ganz nette tracks dabei, jedoch insgesamt war es mies bis teilweise grausam. negativhoehepunkt war ganz klar sein bastard pop remix von grandmaster flash und nirvana, da hat ja einfach gar nichts gepasst :/
mit dem naechsten act war dann musikalisches umdenken angesagt, denn christoph de babalon war an der reihe. er lieferte eine gewaltige, duestere welle aus ambient und naja ich sag mal so salopp electronica (denn wirklich in eine schublade ließ sich das ganze nicht stecken), die ueber das publikum hinwegzurollen schien und vor allem eins besaß, ein enormes maß an fuelle und tiefe, sodass man sich von der musik komplett umhuellt fuehlte und diese anfing einen foermlich zu tragen. auch die pa schien bei ihm noch am besten funktioniert zu haben (bei den anderen gab es immer einen ziemlich brummenden bass zu hoeren), auch wenn meine ohrstoepsel durch ihre leichten soundverzerrungen den hoergenuss etwas getruebt haben. insgesamt machte christoph de babalon's auftritt auf mich fast eher den eindruck eines richtigen konzerts, denn den eines ueblichen party live acts. und was fuer ein konzert das war
es hat auf jeden fall einen durchweg positiven, nachhaltigen eindruck hinterlassen...
danach kam wiederrum ein musikalischer umschwung und krumble donnerte mit seinen amen breaks los. zu anfang klang es noch ganz ok, aber zu spaeterer stunde wurde es immer hardcore-jungle lastiger und auch langweiliger, war also insgesamt ok, jedoch nichts herausragendes. wobei ich dazu sagen muss, dass ich den amen break momentan reichlich satt hab.
als letztes gabs dann noch ein dj set von aaron spectre zu hoeren, was allerdings alles andere als eine mixtechnische glanzleistung war, vielmehr hat er einfach nur ein paar tracks hintereinander abgespielt und sonst ist fast nichts weiter passiert, als live act war er da bisher immer wesentlich ueberzeugender.
gegen 7 hab ich mich dann auf den weg zu meiner mfg (welche zwar erst um 8 kam) gemacht, weils mir einfach zu oede war und ich dann auch fast nur noch auf einer der boxen geschlafen hab^^
abschließend laesst sich wohl noch feststellen, dass sich der weite weg fuer christoph de babalon mehr als gelohnt hat!
schoenen gruß noch an technotrauma und seine freunde und natuerlich an 5xpi und seine frau.
